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Landschaft, Architektur und Mythen

Stahl – rostig und verchromt. Fotos – scheinbar monochrom, auf den unterschiedlichsten Bildträgern. Das erwartet die Besucher der nächsten Ausstellung in der Galerie zur alten Bank, die sich vom morgigen Samstag an der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Fotografen Irène Chiavi und Marcel Pfister leben und arbeiten in Uzwil. Ihre Bilder fordern den Betrachter heraus: Erst nimmt er Linien wahr, waagerecht und senkrecht ziehen sie den Blick über das Bild. Mal Richtung Himmel, mal an einen Horizont, der sich verliert. Man geht auf die Suche nach Anhaltspunkten. Was erkenne ich? Was ist hier eigentlich zu sehen? Erst allmählich lassen sich Landschaften und Architektur erkennen.

Schwarz-weiss – oder doch nicht?
Menschenleer sind die Landschaften. Oft aber von Menschen gemacht. Auch die Architektur ist vielmals nur ein Zeugnis des Menschen in der Landschaft. Oft kommen die Bilder daher wie Schwarz-weiss-Fotografien. Umso überraschender ist es, wenn plötzlich doch Rötliches und Grünliches hervorschimmert und signalisiert: Hier lebt doch etwas. Und sei es ein bisschen Moos. Mal haben die Künstler ihre Sujets auf Reisen entdeckt. Mal zeigt sich auf den zweiten Blick Vertrautes. Immer wieder überraschen sie den Betrachter: «Das kenne ich doch, das ist doch hier ganz in der Nähe …».

Rost und Chrom
Reduziert sind auch die Skulpturen von Peter Bernhardsgrütter aus Hohentannen, die im Garten und in den Innenräumen der Galerie zu finden sind: Stahl ist sein Werkstoff, meist rostig und damit im Prozess des Auflösens, des Vergehens. Immer wieder wird er allerdings kontrastiert mit glänzend verchromten Kugeln: Diese perfekt Form hat Bestand, sie wird nicht vom Zahn der Zeit zerstört.


Die Ausstellung eröffnet morgen Samstag um 16 Uhr. Sie dauert bis zum 29. März.
Alle Uzwilerinnen und Uzwiler sind dazu herzlich eingeladen.



Gier
Werden und Vergehen ist ein zentrales Thema der Menschheit, von Anfang an. Bernhardsgrütter hat es in Stahl umgesetzt: Circle of Life heisst die Skulptur. Auch sonst beschäftigen ihn diese Ur-Themen, die ihren Niederschlag in den antiken Mythen gefunden haben: Fruchtbarkeit und Geburt beleuchtet er ebenso wie Paarbeziehungen in den unterschiedlichen Ausprägungen oder Charakterzüge wie die Gier. Die Galeriebesucher sind eingeladen, sich auf seine abstrakten Umsetzungen einzulassen. Nachzuspüren, welche Bilder er findet und welche Geschichten er erzählt.

Wann und wo
Eröffnet wird die Ausstellung morgen Samstag, 7. März, um 16.00 Uhr. Alle Uzwilerinnen und Uzwiler, die an einer Begegnung mit den Künstlern oder einer Einführung in das Werk interessiert sind, sind dazu herzlich eingeladen. Bis zum 29. März sind die Werke in der Galerie zur alten Bank an der Henauerstrasse 20 in Niederuzwil zu sehen. / Anja Nützi

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Datum der Neuigkeit 5. März 2015