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20.03.2026
Allgemein
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Referenz an Ort und Geschichte

Die Elefanten im Uzwiler Zentrum sind Geschichte. Ihre Nachfolger erfüllen den unveränderten Zweck. Gleichzeitig sind sie eine Referenz an das Benninger-Areal und die Benninger-Giessereitradition.

Pfosten ersetzen die Elefanten. Sie sind bei Benninger Guss in Uzwil entstanden und sind eine Referenz ans Areal und an die Uzwiler Giessereitradition.

Ein Abgesang. Unzählige Fotos sind in den letzten Jahren entstanden. Lachende Kinder, die sich an den Elefanten erfreuen, auf den Elefanten reiten. Gleichzeitig wurden die Elefanten im Verlaufe der Zeit arg dezimiert. Es lebt sich gefährlich, in der freien (Verkehrs)Wildbahn. Nur ich, nur schnell. Parkierende und manövrierende Autos haben sie angefahren, umgefahren und überfahren. Wer pressant hat, lässt sich von Parkverbotstafeln nicht abhalten, schaut offenbar nicht so gut. Gut, waren es nur Betonelefanten. Kinder wären etwa gleich gross. Die zerstörten Elefanten erzählen: Das Gewusel von motorisiertem und Langsamverkehr im Zentrum braucht Spielregeln. Sonst wird’s gefährlich. 

Keine Flamingos
Nach den Elefanten jetzt die Pfosten. Sie sorgen, wie die Elefanten, als Service für die Autofahrer dafür, dass diese wissen, wo sie besser nicht parkieren, weils dort teuer wird. Etliche Parkbussen von 120 Franken wegen Trottoirparkieren gabs in den letzten Jahren. Die Pfosten sind eine Referenz ans ehemalige Benninger-Areal, welches die Pfosten nun schützt, ans Uzwiler Industrieunternehmen Benninger, das wie Naef und Bühler den Lebensraum geprägt hat. Seit mehr als 150 Jahren wird in der Giesserei dort Eisen gegossen. Jetzt auch diese Uzwiler Pfosten. Und damit ist auch der Schleier gelüftet: Nein, die Elefanten werden nicht durch Flamingos ersetzt, wie dies die «Wiler Nachrichten» letzten 1. April berichteten. «SIT VIA TUA SALVUS ERIT» ist oben auf den Pfosten zu lesen. Möge dein Weg sicher sein. Genau das ist Ziel und Zweck der Pfosten. Auf dass sie ihn erfüllen mögen…