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MULA 2002

Sonntag: es geht los - gepackt und geladen!
Es ist eine erwartungsvolle Gruppe, die sich am Sonntagmittag auf dem Töbeliparkplatz in Niederuzwil versammelt. Auf dem Boden rings um den Car und Anhänger stapeln sich Taschen, Instrumentenkoffer, Verstärker und Bananenschachteln. Nachdem alles fachgerecht verladen ist - das heisst die Gitarren zuunterst und darüber die schweren Verstärkerboxen ;-) - heisst es Abschied nehmen und den Zurückbleibenden bleibt nichts anderes übrig, als dem verschwindenden Car hinterherzuwinken.
Die Fahrt geht über die Rheintalautobahn bis Reichenau und führt dann über gemütliche Landstrassen bis Bonaduz, wo auf einem kleinen Parkplatz ausserhalb des Ortes das Fahrzeug gewechselt werden muss, denn der Car ist für die enge Auffahrt nach Tenna zu gross! Der Anhänger kann praktischerweise an das bereitstehende Postauto umgehängt werden. Über wildromantische Strassen geht es nun in ein herbstliches Safiental hinauf auf 1600 Meter - eine Strecke, der nicht jeder Magen gewachsen ist, aber irgendwie schaffen es dann doch alle.
Endlich angekommen ist das wichtigste natürlich der Bezug der Zimmer und für die Erstlinge die Erkundung der Pension Alpenblick und Umgebung.
Die Leiter versuchen in dieser Zeit, den Anhänger in einer stabilen Lage abzustellen - in Tenna scheint einfach jede Fläche schräg zu sein - und beginnen bereits, die Turnhalle des Tenner Schulhauses einzurichten, damit am kommenden Morgen die ersten Proben beginnen können. Einrichten heisst: Schlagzeug aufstellen, Keyboards einrichten, Verstärker und Gesangsanlage installieren, stuhlen und Notenständer "entfalten". Es bleibt gerade noch Zeit für einen kleinen Begrüssungsschwatz mit dem Hausherrn Fredi Romer, dann ist schon Abendessenszeit. Anschliessend werden dann die Workshops für die kommenden Nachmittage vorgestellt und eingeteilt werden: es müssen Requisiten und Kulissen hergestellt werden, eine Sketchgruppe wird durch das Programm führen, und das Homepageteam wird täglich einen aktuellen Bericht verfassen.

Montag: Dä erscht Tag...
...hät scho ganz früe agfange. Für d'Maitlä vom Sechser-Zimmer z'früe, aber selber tschuld, die chöntät jo früener schlofä... Und das scho am erschtä Tag!
Also, am achti hets zmorge ge und denn sind au no di letschtä würkli wach worde. Nächschtä Termin: Regischterprobe, wo s'erscht mol, uf jedä Fall bi dä Blöser, de Asatz teschtät worde isch. Bi dä aschlüssendä Gsamtprob het s'Stimme und S'Löse vo dä Rhythmusproblem vil Zit koschtät. Aber s'hät scho ä Bitzli noch Musig tönt, und wos immer spöter noch zwölfi worde isch, hend d'Mäga immer meh agfange chnurra! Noch dä Älplermaggaroni sind mer gschartet i d'Mittagspause. Me het d'Glägeheit gha zum Charte chaufe und schribe. Ä chlis Zwüscheereignis häts no ge, wo d'Sabine und d'Rahel im Schuelhus ibschlosse worde sind! Die zwo sind zu ihrem Pech no am Üebe gsi und hend dä Notausgang, nämli s'Fenschter, müesse ne! Und am Nachmittag sind denn die verschiedene Workshops bsuecht worde. Meh Informationä übärd Workshops werdät morn noglieferet. S'höchscht musikalisch Element erfolgt dänn noch äm z'Obig, mol luege, was git, denn isch nämli di nöchscht' Gsamtprob mit hoffentli achli me Akzent und Dynamik! Das Homepageteam: Sabrina Sprenger, Rebekka Frick, Rahel Bruderer, Sabina Kempter

Dienstag: D'Workshops...
...findet di ganz Wuche dur am Nomittag statt. Entweder bsuecht mer einä vo dene, wo sich di ganz Wuche um's glich Thema handlet, oder mer nint einä, womer täglich wechsla cha. Eine, wo nöd fix isch, isch dä sportlich Wörkshop. D'Frau Vincenz lauft hüt mit dä Eveline, Irene, Linda und dä Lea is Tenner-Chrüz ue und dä Herr Tognazza joggt sogar mit dä Violeta und dä Denise ue. Und das muess me sich vorställa, das isch nämli ächt mega steil! Dobä händs dänn vor, also Frau Vincenz, dä Herr Tognazza und d'Irene nochli Trompete z'spilä. Au für di Kreative hets zwo Pöschtä, womer d'Glägeheit het zum Baschtle. Die werdät vom Herr Schrepfer, dä Frau Schildknecht und dä Frau Blazer gleitet. Under dä Leitig vo dä Frau Spesny und äm Herr Schweizer bereität d'Cockpit-Crew d'Moderatio für dä Samschtig-Obig vor. Däbi chönnts au iri sprochlichä Kenntnis awendä. Dekoration und Organisation für dä bunt Obig vom Donschtig macht än witärä Teil vo üsänä Workshops us. Die, wo no nöd gnueg vo Musig hend, chönd under dä Leitig vo dä Frau Nadler di ganz Wuche Lieder fürs Konzert am Samschtig üäba. D'Sängerinne heissät Corinne, Carina, Ramona und Jennifer. Lönd Sie sich überrasche!

Mittwoch: Interviews
... Heinz Seiler, Postbeamter
Leität Sie diä Poscht älei und hend Sie vil z'tue?
Jo, das isch än Teilzeitjob, aber langwilig isch äs mer no nie worde.

Wieviel Iwohner hät Tenna?
D'Gmeind Tenna hät 97 Iwoner, dezue ghört d'Mitti, dä Usäbärg, dä Innerberg, Aggla und tggschi.

Läbät Sie scho immer do?
Nei, i ni spöter mit minärä Frau do he zoge. Sie führt dä Volg grad näbädra.

Wieso sind sie denn do ue cho?
Mer hend ös uf äd Inserat gmolde, d'Poscht z'überne.
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... deutscher Tourist
Wieso verbringet Sie do Ihre Ferie?
Ich bin nicht in Tenna in den Ferien, sondern in Filisur, aber ich bin hierher gekommen wegen der Kirche, denn dort interessieren mich die Fresken (Wandgemälde).

Gönd Sie au go wandere?
Ja, ich gehe gern wandern, denn ich komme seit 23 Jahren in die Schweiz!

Är hät sogar Uzwil kennt ;-)
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Donnerstag: Das Motto...
... dieses Lagers heisst Cockpit, es geht vor allem um Flugzeuge und ums Fliegen, und auch das Schlusskonzert wird einen Zusammenhang mit dem Fliegen haben. Um 10.30 Uhr begann die Gesamtprobe. Man merkt, dass viel Fortschritte gemacht haben. Jetzt müsse man auf die Dynamik achten, sagte Rosina Vincenz, als wir schon das dritte Mal wiederholten.

Die Rangliste einiger Konzertstücke:

1. Fly Away, 17 Stimmen
2. Last Resort, 11 Stimmen
3. California Dreaming, 10 Stimmen
4. Major Tom, 5 Stimmen
5. Alexanders Ragtime, 4 Stimmen
6. I Shot The Sheriff, 3 Stimmen
7. Hands Up, 2 Stimmen

Freitag: dä Rückblick
... vo därä Wuche wönd mer so gstalte, indem mir einfach äs paar Schüler-/innä und Leiter-/innä go frögä sind, wies ne gfallä hät.

1. Wie hät der s'das diesjöhrige Musigprogramm gfalle?

Debora: mo mol, me chas läbä lo.
Markus: (hebt numä d'Schultärä).
Fr.Spesny: An und für sich gfallts mer jedes Jahr guet.
Leo: schlechter wie vor zwo Johr.

2. Wie häsch d'Stimmig gfunde?

Katrin: hammergeil gsi.
Silas: guet, super guet.
Fr.Spesny: Ich fands dieses Jahr friedlich.
Mirjam: Am Anfang scheisse, nochhär geil.

3. Hets öpsi geh, wo der nöd gfalle het?

Fr.Spesny + Fr. Schildknecht: Nachtruhe
Mirjam: Nachtruehzite
Carina: Baschtlä

4. Bisch froh, dass'd wieder chasch hei goh?

Debora: jo, i vermiss mis Mami, Papi, Brüederli, Schwöschterli, Häsli, Huehner, ... ;-)
Fr. Schlidknecht: Nöd unbedingt, i wör gern no ä Wuche blibä.
Mirjam: jein!

5. Wie häsch's Wetter gfunde?

Kathrin: vollgeil, lueg doch mol us äm Fenschter (isch ganz wiss)
Lukas: Guet, moll wiss, mol blau, mol grüe...
Fr. Schildknecht: jo... (überleit), guet, dä Schnee isch no schö.
Carina: s'Wetter isch geil gsi.

Samstag: heute heisst es Abschied nehmen...
... und tschüss!
Bei diesem Prachtswetter fällt es natürlich schwer, heimzufahren. Aber schliesslich wartet zuhause noch ein grosses Konzert auf uns!

Schuleinheit Musikschule Uzwil 


 

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