
ökologische Vernetzung für ArtenvielfaltKlassische Win-Win Situation in Uzwil und Oberuzwil Uzwil und Oberuzwil bauen auch in den nächsten Jahren auf die grossflächige ökologische Vernetzung von Naturflächen. Im Interesse der Artenvielfalt nehmen Landwirte in verschiedenen Vernetzungsgebieten Einschränkungen in Kauf, werden dafür aber entschädigt. Ziel des Vernetzungsprojektes ist es, die Artenvielfalt zu fördern. Dies wird erreicht, indem einzelne Naturschutzgebiete und ökologische Ausgleichsflächen miteinander verbunden werden. Je drei Gebiete in Uzwil und Oberuzwil In den Gemeinden Uzwil und Oberuzwil wurden je drei grossflächige Vernetzungsgebiete ausgeschieden. In Uzwil sind dies die Gebiete Niederstetten-Thurau, Henau-Niederuzwil und Oberstetten-Algetshausen. In Oberuzwil sind es die Gebiete Bettenauer Weiher, Eppenberg-Bernholz und Glatt. Zum Oberuzwiler Vernetzungsgebiet Bettenauer-Weiher gehören auch Flächen der Gemeinde Jonschwil, um den wichtigen Lebensraum des Weihers besser ins Projekt einzubinden. Für jedes der sechs Gebiete sind individuelle Massnahmen definiert. Uzwil und Oberuzwil gemeinsam im Alleingang 2004 bewilligte der Kanton elf St. Galler Gemeinden der Region Wil – darunter auch Uzwil und Oberuzwil – ein gemeinsames Vernetzungsprojekt. Es war auf die Jahre 2005 bis 2010 befristet. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden interessierten sich in Uzwil und Oberuzwil Gemeinden und Landwirte, das Vernetzungsprojekt weiterzuführen. Nun hat der Kanton das gemeinsame Vernetzungsprojekt von Uzwil und Oberuzwil für die Jahre 2011 bis 2016 genehmigt. Win-Win Situation Im Interesse von Ökologie und Artenvielfalt ist das Vernetzungsprojekt in Uzwil und Oberuzwil auch in Zukunft ein wichtiges Element. Die gemeinsamen Interessen und der gemeinsame Weg von Gemeinden und Landwirten führten erfreulicherweise zum Ziel. Die Fortsetzung des Vernetzungsprojektes in den beiden Gemeinden ist eine klassische Win-Win Situation: Natur und Gesellschaft profitieren von mehr Artenvielfalt und Ökologie in den grossflächigen Landwirtschaftsgebieten. Die betroffenen Landwirte erhalten finanzielle Anreize, um Nutzungseinschränkungen oder Mehrleistungen abzugelten. Denn: Sie haben den Schlüssel zu ökologischen Verbesserungen in den Vernetzungsgebieten in der Hand. Datum der Neuigkeit 28. Okt. 2011
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