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Leichtigkeit des Steins

Steine sind schwer. Das weiss jedes Kind. Doch dieses Naturgesetz verkehrt Susan Osterwalder-Brändle: Lassen Sie sich von Ihren Sehgewohnheiten abbringen.

Unter dem Titel «Leichtigkeit des Steins» stellt die Ostschweizer Autorin und Kunsthandwerkerin Susan Osterwalder-Brändle ihre Bilder und Objekte in der Galerie zur alten Bank aus. Die Ausstellung eröffnet am 30. Januar. Die Besucher begegnen verdichteter Materie, die in einen lebendigen Dialog zwischen Schwerem und Filigranem tritt.

Steine…
Sowohl in der Malerei als auch im Gestalten von Objekten spielen Steine für Susan Osterwalder-Brändle aus Oberuzwil eine wichtige Rolle. Ihre Farbe und Ihre Form faszinieren sie. In ihrer ersten Ausstellung in einer Galerie versucht die Künstlerin die verdichtete Materie aufzulösen, ohne die Form ihrer Objekte zu verlieren. Steine werden in ihren Bildern leicht, filigran, ja geradezu durchscheinend. Diesen Widerspruch darzustellen, mit dieser Aufgabe spielt die Künstlerin. Der Leichtigkeit des Steins hat sie sich verschrieben.

… als Bilder und Objekte
Nach langen Jahren des Experimentierens fand die Künstlerin zu jener Art des Malens, die es ihr erlaubte, Flächen handwerklich-technisch zu bearbeiten. Organische Stoffe wie Pigmente, Silikate, Bitumen, Kaffee, Steinmehle und Sand integriert sie in ihre Werke. Diese Flächen aus Misch- und Granuliertechniken werden immer wieder überarbeitet, teilweise zerstört und neu aufgebaut; so entstehen neue Ansichten und Dimensionen.

Inspiriert
Durch kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer gestalterischen Prozesse hat sie gelernt, Stimmungen und Gefühle in einer abstrakten Form- und Farbensprache auszudrücken. In der Objektarbeit mit Beton lässt sich die Kunsthandwerkerin ebenfalls vorwiegend von der Natur inspirieren. Und spätestens in ihren Drahtobjekten wird unübersehbar: Diese speziellen Steine sind durchbrochen, lösen sich geradezu auf.

Naturfarben
Die Gegensätzlichkeit der Materialien, der lebendige Dialog zwischen Schwerem und Filigranem, zwischen Beständigkeit und Zerbrechlichkeit, ist das Spiel, dem die Betrachterin zuschauen kann. Erdig sind auch die vorherrschenden Farben und lassen den Raum harmonisch wirken. In den natürlichen Tönen reiht nun die Wechselwirkung von hellen und dunklen Flächen. Mal dominieren diese Flächen, mal entwickeln die Bilder bei genauer Betrachtung Tiefe, in die sich der Blick hineinsaugen lassen kann, in der er sich verlieren kann wie in der Natur selbst.

Vernissage und Ausstellung
Am 30. Januar um 16.00 Uhr wird die Ausstellung eröffnet. Zur Vernissage sind alle Interessierten herzlichst eingeladen. Wie üblich ist die Ausstellung jeweils donnerstags von 18.00 bis 20.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Sie dauert bis zum 21. Februar. | Nevena Nedeljkovic

Weitere Informationen zur Galerie finden Sie hier.

Datum der Neuigkeit 29. Jan. 2016